18. August 2010 | ♥ Kommentieren

Stylishe Sessel für Scotch und Zigarre

Kaminfeuerknistern, das leichte Trommeln der Regentropfen, die gegen die Dachschräge nieseln überlagert von einem gemächlichen, aber nicht langweiligen, Jazzalbum. Dazu eine Zigarre, ein Hardcoverbuch (na gut, vielleicht auch: iPad) und wir sind klischeebehaftet, dass man es nie wieder abwaschen kann.

Und trotzdem: Wer es richtig machen will, braucht auch den richtigen Sitzplatz, um in gemütlicher Position einen angemessenen Zeitraum an dieser Stelle in diesem Szenario zu verweilen. Es folgt eine kleine Auswahl von meinen drei Lieblingssesseln aus drei verschiedenen Preisklassen. Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber seien wir ehrlich: Die drei rocken.

Der Klassiker: Eames Lounge Chair

Hier ist jedes Wort doch verschwendeter Platz. Den Eames Lounge Chair hat jeder schon einmal gesehen, in bekannten amerikanischen TV-Serien wie Dr. House wurde er in vielen Folgen product geplacet, unter Designern gilt er wohl als der begehrenswerteste Sessel. Im Jahre 1956 wurde er das erste Mal veröffentlicht und hat sich seitdem kaum verändert. Allerdings: Der Preis liegt mit ca. 6.000€ (inkl. Ottomane) bei den meisten wohl über dem Vernunftslimit.

Abb. 1 — Eames Lounge Chair

Abb. 1 — Eames Lounge Chair

Der Realistische: Cole von Habitat

100% korrigiertes, pigmentiertes Leder. Aus italienischer Fertigung. Moderne, minimalistische Form, jedoch ohne ins Futuristisch zu gehen, sodass er sich in nahezu alle Arten der Einrichtung einfügen kann. Drei Farben: Weiß, Braun, Rot. Und mit einem Preis von etwas über 1.500€ im Budget, wenn man auf langjährige Beziehungen zu seinen Möbeln setzen möchte.

Abb. 2 — Cole von Habitat mit Ottomane

Abb. 2 — Cole von Habitat mit Ottomane

Der Günstige: Tirup von IKEA

Mit knappen 360€ zumindest preislich ungeschlagen. Der Bezug ist natürlich aus echtem Leder und in weiß sowie schwarz (und ich meine mich zu erinnern: lila) verfügbar. Jedem, der mal in Ruhe durch die Ausstellungsräume eines IKEA geschlendert ist, wird er aufgefallen sein. Das Einzige, woran man sich stören könnte, sind die fehlenden Armlehnen, allerdings sitzt man auch ohne überraschend gemütlich.

Abb. 3 — Tirup von IKEA

Abb. 3 — Tirup von IKEA


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