26. Oktober 2011 | ♥ Kommentieren

Stephen Fry: Style, Substanz und Steve Jobs

Viel wurde über Steve Jobs geschrieben und dementsprechend habe ich auch viel dazu gelesen. Kaum etwas hätte hier reingepasst, aber Stephen Fry drückt es aus, wie es ist, trifft den Nagel auf den Kopf und passt auch noch hier perfekt hinein. via daringfireball

Mehr zu Stephen Fry

Mehr gibt es in der offiziellen Biografie:

»As always there are those who reveal their asininity (as they did throughout his career) with ascriptions like “salesman”, “showman” or the giveaway blunder “triumph of style over substance”. The use of that last phrase, “style over substance” has always been, as Oscar Wilde observed, a marvellous and instant indicator of a fool. For those who perceive a separation between the two have either not lived, thought, read or experienced the world with any degree of insight, imagination or connective intelligence. It may have been Leclerc Buffon who first said “le style c’est l’homme — the style is the man” but it is an observation that anyone with sense had understood centuries before. Only dullards crippled into cretinism by a fear of being thought pretentious could be so dumb as to believe that there is a distinction between design and use, between form and function, between style and substance.« — Stephen Fry


4. September 2011 | ♥ Kommentieren

Besser als Sneaker zum Anzug

Von Sneakern zum Anzug kann man halten, was man will. Auf der sicheren Seite ist man aber definitiv mit Schuhen, die nicht aussehen, als würde man gleich nochmal ums Stadion rennen. Trotzdem sind die für viele oft unentspannt, vor allem, wenn man sich im Anzug eh schon uniformiert fühlt. Der Entwurf von Hayon Studio wäre da ein sehr schöner Lösungsansatz. Das Material sieht absolut nach Anzug aus, die Farben sind poppig, die Form irgendetwas dazwischen. Leider sind es aber nur entwürfe. Schade.

Abb. 1 — Schuhdesign von Hayon, besser als Sneaker zum Anzug.


18. August 2011 | ♥ Kommentieren

Die Kleidung der Yakuza

Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Wenn ein Fotograf, um ein schönes Foto zu bekommen, alles dafür gibt und sogar einen seiner Finger dafür riskiert – dann müssen diese Bilder unbedingt den Augen der Welt gezeigt werden. So auch Anton Kusters, der einige Zeit mit der japanischen Mafia, den Yakuza, verbrachte und einige Momente fotografisch festhielt. Intressant vor allem, dass dort eine durchgängige Anzugpflicht herrscht. Über zweifelhafte Moral zu besitzen aber trotzdem stilbewusst zu leben. Es ist auf eine bizarre Art faszinierend. Die ganze Geschichte gibt es bei Don’t Panic.


12. August 2011 | ♥ Kommentieren

Kunst an Fensterscheiben

Kunst an der Fensterscheibe

Fensterscheiben mit Filzstiften zu beschmieren gilt aus zei Gründen als unschöne Tat: Zum einen weil es meistens an fremden Fensterscheiben passiert. Zum anderen aber auch, weil sich die Motivwahl oft auf die Abbildung von männlichen Genitalien beschränkt. Zumindest gegen letzteres hat das Blog Windoodles ein Mittel gefunden. Dort werden Kritzeleien auf Fensterscheiben gesammelt, für die das Wort Kunstwerk fast schon treffender ist als »Kritzelei«. Dort kämpft Godzilla gegen eine ganze Stadt oder Pikachu versteckt sich hinter dem Horizont. Und vielleicht gibt es dort eines Tages ja auch ein kreatives Motiv mit männlichen Genitalien.


11. August 2011 | ♥ Kommentieren

Creme Fahrräder aus Polen

Polnische Fahrräder von Creme

Polnische Fahrräder von Creme

Polnische Fahrräder von Creme

Nicht das erste Mal bekunde ich hier meine Liebe zum Fahrrad. Nicht nur aus ökologischer, sondern vor allem aus ästhetischer Sicht. Auf den Zweirädern kann man nämlich verdammt gut aussehen, vor allem wenn es mehr Designobjekte als Gebrauchsgegenstände sind. Als sehr schöne Beispiele für beides sind mit die Fahrräder der polnischen Fahrradmarke Creme untergekommen. Und auch die Bildergalerie ist alles andere als das, was man gemeinhin unter Ostblockästhetik versteht. Und mir gefällt auch, wenn Vorurteile gebrochen werden. Und wer sich an schönen Menschen auf Fahrrädern nicht sattsehen kann, nutzt die neue Suchfunktion bei The Sartorialist und sucht nach dem Tag Bicycles.


11. August 2011 | ♥ Kommentieren

Goggle Desk – Ein wundervoller Schreibtisch

Abb. 1 — Goggle Desk von Danny Venlet

Es gibt Möbelstücke, die betrachtet man nur den Bruchteil einer Sekunde und schon hat man das Gefühl ohne sie nicht mehr leben zu können. Natürlich relativiert sich das Gefühl manchmal zeitnah beim ebenso kurzen Blick auf den Preis. Aber die Freude an der Tatsache, dass so etwas überhaupt existiert, bleibt trotzdem bestehen. Und so will es auch der Umstand der Existenz des Goggle Desk, das Designer Danny Venlet für Babini gestalten durfte. Einziger Nachteil: An diesem Schreibtisch könnte ich keine Sekunde arbeiten, weil ich die ganze Zeit darüber nachdenken müsste, an welch wundervollem Schreibtisch ich sitze. so hat eben alle seine Nachteile.


10. August 2011 | ♥ Kommentieren

Handgemachte Schriftzüge

Abb. 1 — Handgemachte Schriftzüge von super_furry

Tief sitzen noch die Narben, die die zahlreichen Beschimpfungen meiner DeutschlehrerInnen hinterließen, die mit meiner Handschrift zu kämpfen haben. Den Schmerz lindern können nur Illustratoren wie der Flickr-User super_furry. Dessen Flickr-Sets beinhalten handgemalte Schriftzüge von angenehmster Harmonie und Ästhetik, die einen antreibt selbst mal wieder am Erscheinungsbild der eigenen Schmierereien zu arbeiten. Und bei der Pizzeria, deren Schriftzug hier abgebildet ist, wäre ich Stammgast, wenn sie doch nicht so furchtbar weit weg wäre.


10. August 2011 | ♥ Kommentieren

Sehenswerte Fotos: Rickard Sund

Website des Fotografen Rickard Sund

Man kann sich durch die Bloglandschaft eigentlich nicht mehr klicken ohne ständig auf Webseiten begabter Fotografen zu stoßen. Aus diesem Grund soll hier auf jeden Fall vermieden werden ausschließlich mit Links um sich zu schmeißen, zu Seiten, die jeder schon zehnmal gesehen hat oder gar nicht sehen braucht. Aber Rickard Sund hat eine Seite, die aus verschiedenen Gründen sehenswert ist. Zum einen hüpft das Nerdherz, weil die Navigation über ein HTML5-Canvas funktioniert und die Seite, trotz toller Funktionen, ohne Flash auskommt. Bie den meisten wird jedoch eher das Modeherz hüpfen, weil die Aufnahmen sehr schöne Modewelten zeigen. Aktuelles Beispiel hierfür sind die sehr gelungenen Aufnahmen für Monocle, die es sich ebenfalls immer zu kaufen lohnt.


9. August 2011 | ♥ Kommentieren

Noch mehr Tennismode

Abb. 1 — Tennis Fashion von Diane Elisabeth Poirier

Wem die Bildstrecke des Guardian zum modischen Erscheinungsbild der Wimbledon-Turniere im Laufe der Zeit gefallen hat, der könnte sich auch für das Buch Tennis Fashion interessieren, das sich dem gleichen Thema widmet – allerdings auf totem Holz, also ernsthafter. Auf 80 Seiten wird in englischer Sprache wenig erzählt, dafür aber viel gezeigt. Und seien wir mal ehrlich: Wir kaufen doch nichts, aber absolut gar nichts, wegen der Artikel Texte.


9. August 2011 | ♥ Kommentieren

Die Tennismode im Laufe der Jahre

Die Mode in Wimbledon im Jahre 1946

Auch beim Sport kann man den Unterschied erkennen zwischen der Wahl des erstbestne Kleidungsstück und einer durchdachten praktikablen wie aber auch nett anzusehenen Garderobe. Und weil man aus Fehlern oder glücklichen Umständen der Vergangenheit lernen kann ist diese Bildergalerie des Guardian besonders interessant. Die Redaktion hat dort nämlich unterschiedliche modische Erscheinungen bei Wimbledontournieren von 1884 bis heute gesammelt und online gestellt.