Autor: The Modern Gentleman
Datum: 24. November 2011
Heute noch genau sechs Tage lang kann man die Arte-Doku »Paul Smith, Gentleman Designer« kostenlos auf der Arte-Website sehen. Lohnt sich definitiv, da die Doku zwar wenig über die Arbeit vemrittelt, dafür aber umso mehr über die Marken-DNA.
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 26. Oktober 2011
»As always there are those who reveal their asininity (as they did throughout his career) with ascriptions like “salesman”, “showman” or the giveaway blunder “triumph of style over substance”. The use of that last phrase, “style over substance” has always been, as Oscar Wilde observed, a marvellous and instant indicator of a fool. For those who perceive a separation between the two have either not lived, thought, read or experienced the world with any degree of insight, imagination or connective intelligence. It may have been Leclerc Buffon who first said “le style c’est l’homme — the style is the man” but it is an observation that anyone with sense had understood centuries before. Only dullards crippled into cretinism by a fear of being thought pretentious could be so dumb as to believe that there is a distinction between design and use, between form and function, between style and substance.« — Stephen Fry
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 18. August 2011

Abb. 1 – Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Abb. 2 – Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters
Wenn ein Fotograf, um ein schönes Foto zu bekommen, alles dafür gibt und sogar einen seiner Finger dafür riskiert – dann müssen diese Bilder unbedingt den Augen der Welt gezeigt werden. So auch Anton Kusters, der einige Zeit mit der japanischen Mafia, den Yakuza, verbrachte und einige Momente fotografisch festhielt. Intressant vor allem, dass dort eine durchgängige Anzugpflicht herrscht. Über zweifelhafte Moral zu besitzen aber trotzdem stilbewusst zu leben. Es ist auf eine bizarre Art faszinierend. Die ganze Geschichte gibt es bei
Don’t Panic.
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 16. August 2011
Ich habe es versucht, ich schwöre. Ein Modeblog zu führen, in dem Karl Lagerfeld nicht alle zwei Wochen vorkommt, am besten so selten wie möglich. Es ist eben viel zu einfach, viel zu naheliegend, viel zu totgehypet. Und wirklich einzigartigen Content lässt sich damit nicht machen. Aber jetzt zwingt mich der wundervolle Artikel, den John Colampinto 2007 für die den New Yorker geschrieben hat, »
In the Now – Where Karl Lagerfeld Lives«, diese Person hier doch auftauchen zu lassen. Er beschreibt Karl Lagerfelds Vernichtungswahn, seine Illustrationsfähigkeit, seine Anti-Nostalgie – eben seine Arbeitsweise. So, dass man das Gefühl bekommt, irgendwie dabeigewesen zu sein, als er den Reporter in sein Haus führt mit der Vorwarnung er würde Karl Lagerfeld für einen Bekloppten halten, wenn er das alles sieht.
Leider weiß ich nicht mehr wie ich auf den Artikel kam, wer also den Verlinker trifft, darf ihm ein herzliche Dankeschön ausrichten.

Abb. 1 — Karl Lagerfeld
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 10. August 2011
Tief sitzen noch die Narben, die die zahlreichen Beschimpfungen meiner DeutschlehrerInnen hinterließen, die mit meiner Handschrift zu kämpfen haben. Den Schmerz lindern können nur Illustratoren wie der
Flickr-User super_furry. Dessen Flickr-Sets beinhalten handgemalte Schriftzüge von angenehmster Harmonie und Ästhetik, die einen antreibt selbst mal wieder am Erscheinungsbild der eigenen Schmierereien zu arbeiten. Und bei der Pizzeria, deren Schriftzug hier abgebildet ist, wäre ich Stammgast, wenn sie doch nicht so furchtbar weit weg wäre.
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 10. August 2011

Abb. 1 — Website des Fotografen Rickard Sund
Man kann sich durch die Bloglandschaft eigentlich nicht mehr klicken ohne ständig auf Webseiten begabter Fotografen zu stoßen. Aus diesem Grund soll hier auf jeden Fall vermieden werden ausschließlich mit Links um sich zu schmeißen, zu Seiten, die jeder schon zehnmal gesehen hat oder gar nicht sehen braucht. Aber
Rickard Sund hat eine Seite, die aus verschiedenen Gründen sehenswert ist. Zum einen hüpft das Nerdherz, weil die Navigation über ein HTML5-Canvas funktioniert und die Seite, trotz toller Funktionen, ohne Flash auskommt. Bie den meisten wird jedoch eher das Modeherz hüpfen, weil die Aufnahmen sehr schöne Modewelten zeigen. Aktuelles Beispiel hierfür sind die sehr gelungenen Aufnahmen für Monocle, die es sich ebenfalls immer zu kaufen lohnt.
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 15. Juni 2011

Abb. 1 — VONROSEN Rollkragenpullover
Dieses Rätsel ist nun geklärt – Steve Jobs kleidet sich mit
VONROSEN Rollis ein, von denen einer in etwa den Wert eines iPad entspricht. Der schwarze Rollkragenpullover ist gleichzeitig ein Designklassiker als auch – neben schwarzem Anzug, weißem Hemd und schwarzer Krawatte – eine äußerst unoriginelle Art sich als Designer zu kleiden. Auf der anderen Seite ist originell oder individuell ja auch nicht immer gut.
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 30. März 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 14. März 2011
Die Kunst verdammt gut auszusehen, genau das versucht das Blog »
Backyard Bill« einzufangen. In unregelmäßigen Abständen finden sich dort Fotografien von spannenden Persönlichkeiten mit interviewartigen Stakkato-Fragen zu Wohnort und Sternzeichen. Und natürlich kommen alle aus LA oder NYC und hören nur dortige Underground-Bands. Das gehört dann wohl auch dazu, zum verdammt gut aussehen.
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 1. Februar 2011

Abb. 1 — Tom Ford
Man braucht hier wohl niemandem mehr erklären wer Tom Ford ist, dass er Jahrelang als Creative Director bei Gucci die Marken Gucci und Yves Saint Laurent gestaltete und die Modeindustrie mit seinen Entwürfen maßgeblich mitformte und veränderte. Dass er der Modewelt als Regisseur fremdging mit fantastischem Ergebnis. Und mit diesem Mann hat das
Interview Magazin gesprochen darüber wie es eben ist Tom Ford zu sein.
Sebastian hatte den Hinweis.