The Modern Gentleman


Blog für Männermode und
-kultur mit Tipps zu Stil und gutem Geschmack.

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Stijlroyal Heimatmagazin #15 – die Mädchenedition


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 31. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 31. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 31. August 2011
Ø Lesezeit: 0.5 Minuten
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Abb. 1 — Cover des Stijlroyal Heimatmagazins #15

Abb. 1 — Cover des Stijlroyal Heimatmagazins #15

Das Stijlroyal Heimatmagazin ist erschienen und es dreht sich wieder um Heimat abseits von Chauvinismus, Bratwurst und Oktoberfest und solche Mädchenthemen wie beispielsweise Hochhäuser, Konsolen und 70 Tage Krankenhausessen. Alles natürlich wieder in prämiertem Design (2009 red dot design award best of the best, 2010 nominiert zum Deutschen Designpreis). Und das beste: das ganze Ding kann man für unfassbare 5 Euro AB SOFORT KAUFEN.

Disclaimer: Der Autor von The Modern Gentleman ist Mitherausgeber und -gestalter des Stijlroyal Heimatmagazins und hat natürlich ein unverblümtes Interesse daran das Ding hier dreckig zu verkaufen. Also kaufen Sie schon!

Abb. 2 — Inneneite des Stijlroyal Heimatmagazins #15

Abb. 2 — Inneneite des Stijlroyal Heimatmagazins #15


Wissenschafter entdecken: Leckeres Essen ohne Fleisch


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 29. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 29. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 29. August 2011
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Kategorie: Kultur

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Abb. 1 — Leckeres vegetarisches Gericht von Foodsense

Abb. 1 — Leckeres vegetarisches Gericht von Foodsense

An dieser Stelle jetzt meine Fleischaffinität zu leugnen und zu behaupten ich sei grundsätzlich ein großer Fan des fleischlosen Genusses, wäre falsch und unglaubwürdig. Aber: manchmal hat man auch auf Mettigel keine Lust mehr. Es kommt vor. Und dann gibt es die passenden fleischlosen Rezepte für Vegetarier, die zumindest auf den Fotos lecker aussehen, bei Food Sense. Guten Appetit.

Zahnpastareste erfolgreich herausdrücken


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 24. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 24. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 24. August 2011
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Kategorie: Produkte

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Abb. 1 — Zahnpasta-Ausquetscher von Park & Bond

Abb. 1 — Zahnpasta-Ausquetscher von Park & Bond

Abb. 2 — Zahnbürste von Catherine Werdel

Abb. 2 — Zahnbürste von Catherine Werdel

Abb. 3 — Zahnpasta-Packaging von Veronica Clauss

Abb. 3 — Zahnpasta-Packaging von Veronica Clauss

Unbestritten: Wir leben im Lande der Ingenieure. Trotz Fachkräftemangel in dem Bereich, trotz Produktionsauslagerung in den fernen Osten. Die Mentalität in Deutschland ist definitiv Ingenieur. Umso trauriger ist es, dass die besten Ingenieure ein Problem noch nicht lösen konnten, das der Menschheit alle paar Wochen morgen auf die Nerven geht: Das Herausquetschen von Zahnpastaresten aus der Tube. Ja, man könnte einfach in der Drogerie des Vertrauens rechtzeitig vorher eine neue Tube kaufen und die Restetube entworgen. Der Unrealismus diese Vorschlags schlägt einem aber schon beim ersten Lesen extrem ins Gesicht. Also muss eine andere Lösung her.

Zum einen gibt es da das Zahnpasteresterausquetschgerät (ein griffiger Name!) von Park & Bond, das aber mit knapp 300$ dem Zweck vermutlich gerecht wird, ob der Preis zu der Leistung im Verhältnis steht darf aber jeder selbst entscheiden.
Eine andere, günstigere, Lösung hat Catherine Werdel erdacht, die die herkömmliche Zahnbürste so modifizerte, dass sie gleichzeitig als Zahnpasteresterausquetschgerät fungieren kann. Für Benutzer elektrischer Zahnbüsten (guten Tag!) ist auch diese Lösung kaum zu gebrauchen.

Doe optimale Lösung gibt es also noch nicht, aber es ist beruhigend zu wissen, dass daran gearbeitet wird. Und so lange kann man sich ja schönere Zahnpasta kaufen. Zum Beispiel eine, die sich Veronica Clauss erdacht hat – eine für morgends und eine für abends. So werden die Tuben nur halb so schnell leer und man muss deutlich später Reste herausquetschen.


Die Kleidung der Yakuza


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 18. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 18. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 18. August 2011
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Abb. 1 – Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Abb. 1 – Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Abb. 2 – Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Abb. 2 – Der Stil der Yakuza, Foto: Anton Kusters

Wenn ein Fotograf, um ein schönes Foto zu bekommen, alles dafür gibt und sogar einen seiner Finger dafür riskiert – dann müssen diese Bilder unbedingt den Augen der Welt gezeigt werden. So auch Anton Kusters, der einige Zeit mit der japanischen Mafia, den Yakuza, verbrachte und einige Momente fotografisch festhielt. Intressant vor allem, dass dort eine durchgängige Anzugpflicht herrscht. Über zweifelhafte Moral zu besitzen aber trotzdem stilbewusst zu leben. Es ist auf eine bizarre Art faszinierend. Die ganze Geschichte gibt es bei Don’t Panic.

Wo Karl Lagerfeld lebt: Im Jetzt


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 16. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 16. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 16. August 2011
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Kategorie: Kultur, Personen

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Ich habe es versucht, ich schwöre. Ein Modeblog zu führen, in dem Karl Lagerfeld nicht alle zwei Wochen vorkommt, am besten so selten wie möglich. Es ist eben viel zu einfach, viel zu naheliegend, viel zu totgehypet. Und wirklich einzigartigen Content lässt sich damit nicht machen. Aber jetzt zwingt mich der wundervolle Artikel, den John Colampinto 2007 für die den New Yorker geschrieben hat, »In the Now – Where Karl Lagerfeld Lives«, diese Person hier doch auftauchen zu lassen. Er beschreibt Karl Lagerfelds Vernichtungswahn, seine Illustrationsfähigkeit, seine Anti-Nostalgie – eben seine Arbeitsweise. So, dass man das Gefühl bekommt, irgendwie dabeigewesen zu sein, als er den Reporter in sein Haus führt mit der Vorwarnung er würde Karl Lagerfeld für einen Bekloppten halten, wenn er das alles sieht.
Leider weiß ich nicht mehr wie ich auf den Artikel kam, wer also den Verlinker trifft, darf ihm ein herzliche Dankeschön ausrichten.
Abb. 1 — Karl Lagerfeld

Abb. 1 — Karl Lagerfeld


Ist die »große Idee« tot?


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 14. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 14. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 14. August 2011
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Kategorie: Kultur

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Es gefällt mir selten, wenn ein Artikel die Runde macht, der sich über den Verfall der Kultur beklagt. Denn meistens sind es furchtbar uninformierte, auf bloße Provokation abzielende Schreibstücke, die die Beachtung, die sie trotzdem bekommen, oftmals nicht verdienen. Neal Gabler hat für die New York Times einen Artikel geschrieben, der auf den ersten Blick so aussehen könnte, als würde er ebenfalls in die Kategorie fallen. Zum Glück kommt es manchmal anders als man denkt.

Neal Gabler beschreibt in dem Artikel wie er das Informationszeitalter sieht, in dem wir leben und das er aufgrund seiner Beobachtungen »Post-Ideen-Zeitalter« nennt. Es gäbe so viele Informationen in so kleinen Häppchen in so kurzen Abständen, dass die profanen, schnell konsumierbaren Informationen das verdrängen, was tiefgründiger wäre. Das hat zur Folge, dass auch das Denken in den Hintergrund gerückt wird. Und zwar das Denken, das große Ideen hervorbringt, solche Ideen, die die Welt verändern, den derzeitigen Zustand in Frage stellen und Debatten auslösen. Ideen von Menschen wie Einstein, Freud oder Keynes, die abends in Talkshows ihre Ideen erklären. Solche Menschen gibt es nicht mehr oder sie finden, wenn es sie nicht mehr gibt, keinen Eingang mehr in unsere Kultur.

Diesen Beobachtungen werden die meisten zustimmen können. Es gibt aber einen weiteren Auslöser dafür, warum Ideen keinen Eingang mehr in unsere Kultur finden, den Gabler übersieht.

Ideen zu Zeiten des Humanismus, ja selbst die Ideen im letzten Jahrtausend, waren relativ einfach zu begreifen. Wenn der Staat mehr Geld ausgibt, nimmt die Wirtschaft mehr Geld ein. Danke Keynes. Die menschlich Psychologie besteht aus mehr als dem reinen Bewusstsein. Danke Freud. Natürlich sind diese Verkürzungen nicht ganz korrekt, aber sie umreißen das große Ganze, sie machen es den meisten Menschen verständlich, sodass sie in der Lage sind darüber zu debatieren. Ideen heute sind deutlich komplexer. Oder wie erklärt man in wenigen Worten was das Higgs-Boson ist und warum es eine so große Bedeutung für die Physik hat? Die Idee ist zu komplex, um sie der Masse schnell begreifbar zu machen.

Ideen können erst dann in die Kultur eingehen, wenn sie zu einfachen Bröckchen vereinfacht wurden. Das geht bei den komplexen Theorien und Ideen, an denen heute gearbeitet wird, nicht ohne Weiteres. Denn Wissen verdrängt nicht nur die Debatte über die Idee. Wissen, ganz in der Tradition Socrates’ »ich weiß, dass ich nichts weiß«, macht die Welt nur noch komplexer.


Cocktailbuch für das iPad


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 14. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 14. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 14. August 2011
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Dass hier die meisten Leser gerne mal den ein oder andere Cocktail schlürfen, da bin ich mir sicher. Und ich gehe auch sehr stark davon aus, das eine große Zahl im Besitz eines iPads sind. Alle anderen müssen kurz mal weghören. Für das iPad gibt es nämlich ab sofort das Buch mit dem Titel »Speakeasy Cocktails: Learn from the Modern Mixologists«. Mit vielen Bildern, Artikeln, Videos, Anleitungen und allem was man braucht, um endlich mal einen anderen Cocktail gut hinzubekommen als Wodka-O. Gefunden bei dem sowieso sehr lesenswertem Blog American Drink.

Kunst an Fensterscheiben


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 12. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 12. August 2011
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Abb. 1 — Kunst an der Fensterscheibe

Abb. 1 — Kunst an der Fensterscheibe

Fensterscheiben mit Filzstiften zu beschmieren gilt aus zei Gründen als unschöne Tat: Zum einen weil es meistens an fremden Fensterscheiben passiert. Zum anderen aber auch, weil sich die Motivwahl oft auf die Abbildung von männlichen Genitalien beschränkt. Zumindest gegen letzteres hat das Blog Windoodles ein Mittel gefunden. Dort werden Kritzeleien auf Fensterscheiben gesammelt, für die das Wort Kunstwerk fast schon treffender ist als »Kritzelei«. Dort kämpft Godzilla gegen eine ganze Stadt oder Pikachu versteckt sich hinter dem Horizont. Und vielleicht gibt es dort eines Tages ja auch ein kreatives Motiv mit männlichen Genitalien.

Creme Fahrräder aus Polen


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 11. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 11. August 2011
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Datum: 11. August 2011
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Abb. 1 — Polnische Fahrräder von Creme

Abb. 1 — Polnische Fahrräder von Creme

Abb. 2 — Polnische Fahrräder von Creme

Abb. 2 — Polnische Fahrräder von Creme

Abb. 3 — Polnische Fahrräder von Creme

Abb. 3 — Polnische Fahrräder von Creme

Nicht das erste Mal bekunde ich hier meine Liebe zum Fahrrad. Nicht nur aus ökologischer, sondern vor allem aus ästhetischer Sicht. Auf den Zweirädern kann man nämlich verdammt gut aussehen, vor allem wenn es mehr Designobjekte als Gebrauchsgegenstände sind. Als sehr schöne Beispiele für beides sind mit die Fahrräder der polnischen Fahrradmarke Creme untergekommen. Und auch die Bildergalerie ist alles andere als das, was man gemeinhin unter Ostblockästhetik versteht. Und mir gefällt auch, wenn Vorurteile gebrochen werden. Und wer sich an schönen Menschen auf Fahrrädern nicht sattsehen kann, nutzt die neue Suchfunktion bei The Sartorialist und sucht nach dem Tag Bicycles.

Goggle Desk – Ein wundervoller Schreibtisch


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 11. August 2011
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 11. August 2011
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 11. August 2011
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Abb. 1 — Goggle Desk von Danny Venlet

Abb. 1 — Goggle Desk von Danny Venlet

Es gibt Möbelstücke, die betrachtet man nur den Bruchteil einer Sekunde und schon hat man das Gefühl ohne sie nicht mehr leben zu können. Natürlich relativiert sich das Gefühl manchmal zeitnah beim ebenso kurzen Blick auf den Preis. Aber die Freude an der Tatsache, dass so etwas überhaupt existiert, bleibt trotzdem bestehen. Und so will es auch der Umstand der Existenz des Goggle Desk, das Designer Danny Venlet für Babini gestalten durfte. Einziger Nachteil: An diesem Schreibtisch könnte ich keine Sekunde arbeiten, weil ich die ganze Zeit darüber nachdenken müsste, an welch wundervollem Schreibtisch ich sitze. so hat eben alle seine Nachteile.

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