Junghans Max Bill Automatik-Uhr
Uhren sind der am breitesten akzeptierte Herrenschmuck. Vor allem diejenigen, die den Herren nicht – wie einige Ketten oder Ringe – wie einen selbständigen aus Hamburg im Verführungsgewerbe aussehen lassen. Die Junghans Max Bill Uhren sind so ziemlich das Gegenteil vom Zuhälterlook. Zurückhaltend im Design aber trotzdem deutlich wertig, so wie man es nur gern haben kann. Der Preis ist eine andere Geschichte, aber die Uhr soll ja auch lange Zeit halten und messen. Ich bin Fan der helleren Variante, es gibt allerdings auch noch die dunklere zu erstehen.
Der (klassische) Old Fashioned
Spätestens seit Mad Men ist dieser Cocktail-Klassiker wieder in aller Munde (pun intended) und im nebenstehenden Video zeigt Jeffrey Morgenthaler wie man ihn zubereitet – auf klassischste Weise. Das heißt: ohne Wasser, ohne Zuckerwürfel. Don Draper wäre stolz auf ihn. Mehr zum Thema Cocktails gibt es im wundervollen Imbibe Magazine.
Typografie für den Alltagsgebrauch
Matthew Butterick ist ein Anwalt aus Los Angeles, der – vor seiner Rechtskarriere – an Harvard ein Kunststudium mit Schwerpunkt Grafikdesign und Typografie absolvierte. Als er dann anfing in einer Kanzlei zu arbeiten und die furchtbaren Ausmaße sah, die die Typografie des Schriftverkehrs nach Innen wie nach Außen annahmen, beschloss er etwas dagegen zu tun. Und so entstand die Website Typography for Lawyers, auf der jedem – nicht nur Anwälten – klar die Grundlagen von guter Typografie erklärt werden. Damit unsere Alltagswelt schöner wird. Mittlerweile gibt es das Buch auch gedruckt zu erwerben. Es sollte Pflichtlektüre werden.
Promis auf Fahrrädern

Abb. 1 — Geneviève Bujold auf einem Fahrrad
Für das Fortbewegungsmittel Fahrrad kann nicht genug Werbung gemacht werden, vor allem in diesen Zeiten, wo jede zweite Zeitschrift in der Kioskauslage die Headlines für die neuesten postfestlichen Diäten zieren und die Benzinpreise in katastrophale Höhen katapultiert werden. Und weil prominente Testimonials immer gute Träger von Werbebotschaften sind, eignet sich auch das Blog Rides a Bike besonders gut für das Fahrradfahren zu werden. Besagtes Blog zeigt nämlich diverse Prominente auf ihren Fahrrädern.
Und auch ohne Blick auf das Thema macht es einfach Spaß sich durch die Bilder zu klicken, verschiedene Retrostile zu vergleichen und zu versuchen zu erraten welcher Promi denn da jetzt auf dem Bild drauf ist ohne die Bilderunterschrift zu lesen.
Und auch ohne Blick auf das Thema macht es einfach Spaß sich durch die Bilder zu klicken, verschiedene Retrostile zu vergleichen und zu versuchen zu erraten welcher Promi denn da jetzt auf dem Bild drauf ist ohne die Bilderunterschrift zu lesen.
Die Rückkehr des Grammophons
Die Musikauswahl des Gentleman ist ein wichtiges Werkzeug um eine gewollte Stimmung zu erzeugen. Doch mindestens genauso wichtig ist das Wiedergabegerät. Kommt nämlich feinster Jazz aus einem futuristischen iPod-Dock, kann das die gute Stimmung schon einmal relativieren. Schöner ist da die Ästhetik des Grammophons – mit iPod-Anschluss. Im Cascade Magazin habe ich schon über einige solcher Produkte geschrieben, hier eine kleine Sammlung.
Streetstyle Blog aus Italien von der italienischen GQ





Dass Streetstyle-Blogs im Modeblogbereich im Moment die Fahne am höchsten halten, dürfte mittlerweile nicht mehr zu bestreiten sein. Umso erstaunlicher, dass die »klassischen« Verlage kaum in dieser Richtung aktiv und erfolgreich eigenes Material erfolgen. Ändern könnte das die italienische GQ mit ihrem Streetstyle-Blog Style Types. Der Stil dort ist eben vorwiegend italienisch, aber ein schöner Ausgleich zu den Blogs mit eher nordeuropäischem/amerikanischem Schwerpunkt.
Mütter

Abb. 1 — Mutter mit Großvater
Das Gefühl, wenn aus irgendeiner Schachtel alte Bilder oder Abbildungen der eigenen Person herausgekramt werden, kennt jeder. Die furchtbare Frisur, grauenhafte Klamotten in unmöglichen Farben. Noch interessanter ist es aber genau solche Bilder unserer Eltern herauszukramen und zu entdecken, dass einige Dinge doch immer wieder ihren Einmarsch in die Mode finden und andere – zum Glück – für immer der Vergangenheit angehören. Das Blog pictures of my mother sammelt solche Bilder von Müttern der Einsender, alle natürlich in Original-Retro-Ästhetik. Ein sehr schöner Zeitvertreib, der am Ende doch irgendwie der Erbauung dient.
Minimalistischer Twitter-Client

Trickle for Twitter für das iPhone (für 0,79 € im AppStore) ist wohl die minimalistischste Lösung zur Betrachtung des eigenen Twitterstreams. Es verzichtet auf alle unnötigen Funktionen – nämlich alle – und zeigt alle Tweets einzeln in weißer Helvetica auf schwarzem Grund. Die Schrift scheint auf dem Gerät zu schweben. Jeder Tweet wird betont und lesenswert, keiner wird überscrollt. Ein guter Grund auf Qualität zu setzen im eigenen Stream. Gibt es auch für das iPad (für ebenfalls 0,79 €). Danke Design-Milk.

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