The Modern Gentleman


Blog für Männermode und
-kultur mit Tipps zu Stil und gutem Geschmack.

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Portrait: Raymond Hawkey


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 31. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 31. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 31. August 2010
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Kategorie: Personen

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Raymond Hawkey war ein Englischer Grafikdesigner, der vor allem für seine Cover der James Bond Buchserie bekannt sein dürfte, bei der er den Namen der Reihe groß über den Titel des Buches und den Namen des Autors setzte und – so banal das heute klingt – damit damals alle Regeln brauch. Er ist bekannt für das erste Cover von The IPCRESS File, das vom Verlag erst als »abartig« abgelehnt wurde und später als wichtiger Meilenstein des Grafikdesign in die Geschichte einging. Für serifenlose, klare Typografie, die er auch bei seiner Arbeit beim Daily Express durchsetzte und im Zeitungsdesign etablierte – ein solche Art der Schriftgestaltung war in den 1960ern in dem Bereich noch absolut unüblich. Und: Bekannt sein dürfte er auch für seine immer tadellos gekleidete Erscheinung – angeblich soll er nicht einmal ein Paar Jeans besessen haben. Hawkey ist am 22. August in seinem Bett gestorben, während ihm seine Frau sein Lieblingsgedicht vorlas. Er war jemand, der als introvertiert galt und trotzdem unzählige Regeln brach. Jemand, der nicht gerne über sich sprach aber trotzdem ein Genre revolutionierte.

Der Guardian hat einen Nachruf geschrieben, der @groszkotz darauf hingewiesen.

Abb. 1 — Raymond Hawkeys Cover zu "The IPCRESS File"

Abb. 1 — Raymond Hawkeys Cover zu "The IPCRESS File"


Feuer machen wie ein Mann: Streichhölzer.


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 30. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 30. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 30. August 2010
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Kategorie: Produkte

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Abb. 1 — Streichholz; Foto unter CC-Lizenz von Marco Bernardini

Abb. 1 — Streichholz; Foto unter CC-Lizenz von Marco Bernardini

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich noch von den Vorteilen halbwegs leerer Hosentaschen geschwärmt, doch schon muss ich alles relativieren. Es gibt nämlich neben Geldbörse, Mobiltelefon und Schlüssel noch ein Produkt(paket), das es sich lohnt immer in der Hoentasche zu haben: Streichhölzer. Nicht nur sieht das Anzünden von Zigarren, Zigaretten, Pfeifen und Wäldern damit eleganter aus. Streichhölzer haben noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie verdecken so ziemlich alle Gerüche. Auch auf fremden Toiletten. Darüber muss man auch mal sprechen dürfen. Natürlich lässt sich entgegensetzen, dass sich mit Feuerzeugen dafür wunderbar Bierflaschen öffnen lassen, eine Eigenschaft, über die die meisten Streichhölzer nicht verfügen. Aber dafür hat man doch den Flaschenöffner am Schlüsselbund, seit man ihn bei einer Kirmes mit acht Jahren am Schießstand gewonnen hat.

Wie entschuldige ich mich richtig?


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 27. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. August 2010
Ø Lesezeit: 1 Minute
Kategorie: Kultur

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So sehr man sich anstrengt, es ist nahezu unvermeidbar, dass man in Situationen gelangt, in denen man sich entschuldigen muss. Das kann manchmal eine verdammt schwierige und komplizierte Sache sein. Denn die Entschuldigung muss beim Gegenüber am besten ernst gemeint ankommen und am besten: ihn dazu veranlassen dem Übeltäter doch zu verzeihen. Mit der Frage wie man letzteres mit einer richtigen Entschuldigung optimal hinbekommt beschäftigt sich eine Studie von Ryan Fehr und Michele Gelfand von der University of Maryland. Sie haben herausgefunden, dass die Akzeptanz einer Entschuldigung vom Typ des Geschädigten abhängt – und ob die Art der Entschuldigung (es gibt drei) zum jeweiligen Typen passt. Eine Entschuldigung, die Kompensation für den Schaden anbietet kommt am besten bei Individualisten an. Eine Entschuldigung, die auf Empathie basiert, überzeugt diejenigen Menschen am besten, die sich über ihre Beziehungen zu anderen Menschen definieren. Und eine Entschuldigung, die die Erkenntnis über das Brechen von sozialen oder juristischen Regeln vermittelt, wird am ehesten jemand akzeptieren, der sein Glück vorwiegend aus Erfolgen seiner Gruppe gewinnt. Der Research Digest Blog erklärt das im Artikel How to apologise ausführlich. Das wichtigste ist aber: Dass man sich überhaupt entschuldigt.


Grundsätzliches zu Jeans, Schuhen und Arbeit


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 25. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 25. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 25. August 2010
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Kategorie: Kleidung

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Wenn es um Kleidung geht, verfängt man sich schnell in viel zu vielen Details. Man macht es sich selbst kompliziert. Deswegen muss man manchmal über die Grundlagen sprechen.

Die Boys von Put This On haben zum Thema Basics eine kleine Videoreihe begonnen, die hoffentlich bald fortgeführt wird. Die ersten drei Folgen behandeln die Themen Jeans (ein bisschen Geschichte, ein bisschen über Qualität), Schuhe (ebenfalls Qualität und einige lehrreiche Minuten zur Pflege) und: Arbeit. Zwischendrin werden auch Offtopics angerissen, man weiß also auch, dass der Gürtel zu den Schuhen passen muss. Verbessern könnte man lediglich das Tempo der Interviews, einige Antworten hätte man vielleicht lieber einmal mehr gedreht. Danke an Florian Bredl für den Hinweis.


The Rise and the Fall of the Schnurrbart


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 24. August 2010
Kategorie: Kultur, Personen, Style | Teilen: Twitter, Facebook
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 24. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 24. August 2010
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Kategorie: Kultur, Personen, Style

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Foto unter CC-Lizenz von Kevin N. Murphy / flickr.com

Foto unter CC-Lizenz von Kevin N. Murphy / flickr.com

Der Gentleman, wie er vor vielen Jahren als Begriff und Typus in England geschaffen wurde, zeichnet sich im klassischen Bild durch drei Äußerlichkeiten aus: Den Zylinder. Das Monokel. Allem voran aber: Den Schnurrbart. Die ersten beiden können ohne Weiteres abgelegt werden oder spontan als Verkleidung angelegt, von Schelmen, die sich das positive Bild des Gentleman zu eigen machen wollten. Ein Schnurrbart hingegen braucht nicht nur einer gewissen Zeit, Geduld und Pflege, sondern auch genetischer Voraussetzungen. Nicht jeder kann sich einen solchen in jedem beliebigem Stil wachsen lassen, schon gar nicht in jedem Alter. Ein Schnurrbart zeugt als von gewisser Reife und sein Vorhandensein scheint gottgegeben ähnlich wie ein Adelstitel.

Das Bild vom Schnurrbart als Adelskennzeichen ist jedoch nicht für immer so positiv geblieben. Diese Art der Gesichtsbehaarung hatte in der Geschichte viele Höhen und Tiefen, die alleine schon in der deutschen Bezeichnung dafür gipfelt: Schnurrbart. Dieses Wort hat nichts adeliges, nichts stilvolles. Das Wort moustache hingegen verrät mehr über die einstige Klasse der behaarten Oberlippe. Der Wortstamm alleine hat eine lange Geschichte. Er schaffte es vom altgriechischen mustax für Lippe als mustacium ins alte Rom, wo es sich später in mostaccio verwandelte, um sich im 16ten Jahrhundert endlich ins französische moustache zu verwandeln.

Die Herkunft erklärt also auch relativ genau um was es sich handelt. Es geht um die Behaarung an der Oberlippe. Diese Definition ist wichtig, denn einige Menschen neigen, wenn es um eine Passion geht, zu Extremem und Kreativem. Und wenn der Schnurrbart, der moustache, zu einer Passion wird, verschwimmen auch schon einmal Grenzen.

Doch alles der Reihe nach.

Abb. 1 — Josef Stalin mit Schnurrbart und Pfeife. Propagandaaufnahme aus dem Jahr 1949.

Abb. 1 — Josef Stalin mit Schnurrbart und Pfeife. Propagandaaufnahme aus dem Jahr 1949.

Wie in Fällen der meisten Modeaccessoires, ist auch der Oberlippenbart an Trends und eben Moden gebunden, die wiederum durch bestimmte Personen ausgelöst werden können. Wahrscheinlich liegt also darin der Grund, warum in den Modehochburgen der Schnurrbart in den 1940er Jahren seinen größten Tiefpunkt in der Geschichte erreichte. Mit Adolf Hitler und Josef Stalin hatte der Schnurrbart zwei Träger gefunden, die zwar zwei bekannte Stile prägten, dem Oberlippenbart insgesamt aber einen starken Imageschaden zufügten.

Besonders tragisch war das in Anbetracht dessen, dass der stilvoll getragene Schnurrbart in den 1920er Jahren durch die Romanfigur Zorro in den USA einen wahren Boom erlebte. Gerade diese Figur prägte ein gentlemanlikes Männerbild. Das Bild eines Mannes, der für die Schwächeren eintritt, der zu “den Guten” gehört, aber sich trotzdem am Rande des Gesetzes bewegt. Er war kein dreckiger Outlaw aus dem Wilden Westen, genauso wie er kein absolut glatter Frank Sinatra war, der ihm schon bald den Rang ablief. In gewisser Hinsicht ein perfekter Gentleman.

Abb. 2 — Salvador Dalí, 1972

Abb. 2 — Salvador Dalí, 1972

Am Leben erhalten wurde der Zorrobart in den 1930 Jahren von einer ganz realen Person, die sich aber durch Auftritt und Werk selbst ebenfalls als Kunstfigur präsentierte. Mit Salvador Dalí wurde dem Schnurrbarttum ein Vertreter geschenkt, der auch Jahrzehnte später noch viele Moustachiers inspirieren würde. Doch auch er konnte, auch durch seine vermeintliche Nähe zum Diktator Franco und zum Faschismus, den Schnurrbart nicht vor seinem zwischenzeitigen Untergang bewahren.

Die erste Renaissance kam erst in den 1960er und 70er Jahren gemeinsam mit der Hippie-Bewegung. Diese war alles andere als gelassen, stilvoll, betont intellektuell. Sie war wild, grenzüberschreitend, eben: revolutionär. Eben so war auch eine neue Industrie, der die herrschende Stimmung zum ersten Boom verhalf und die dem Schnurrbart einen neuen Namen schenken sollte. Die Pornoindustrie führte den Pornobalken ein.

Abb. 3 — American Apparel CEO Sov Charney; Foto unter CC-Lizenz von dovcharney/flickr.com

Abb. 3 — American Apparel CEO Sov Charney; Foto unter CC-Lizenz von dovcharney/flickr.com

Der Pornobalken ist auch die Art des Schnurrbarts, der heute von American-Apparel-Hipstern und Terry Richardson ironisch zitiert wird. Was früher für sexuelle Befreiung stand, symbolisiert heute aber ein rückwärtsgewandtes Frauenbild. Was der Pornobalken früher befreite, das karikiert er heute höchstens noch. Terry Richardson und Dov Charney (Chef von American Apparel) sahen sich beide schon mehrfach mindestens dem Vorwurf der sexuellen Belästigung ausgesetzt, es wäre ihnen bei aller Unschuldsvermutung zuzutrauen. Bei aller sexueller Befreiung ist das ganz und gar nicht gentlemanlike.

Echte Helden hatte der Oberlippenbart also lange nicht mehr. Er wird heute eher mit versteiften Auslandskorrespondenten des öffentlichen Rundfunks assoziiert als mit einem Freddie Mercury. Eher mit Bauern aus dem ehemaligen Ostblock als mit Tom Selleck. Vielleicht ist es wie mit dem Rauchen: Weil die Helden auf der Kinoleinwand nicht mehr Rauchen, ist Rauchen immer weniger cool (gut so!). Weil die Helden auf der Kinoleinwand keinen Schnurrbart mehr tragen, sind Schnurrbärte immer weniger cool.

Es gibt glücklicherweise eine Gruppe von Menschen, die dem Bartsterben nicht länger zusehen möchte. Diese australisch Gruppe gründete die Stiftung Movember, die dazu aufruft sich zum Zwecke des Fundraising zur Prostatakrebsforschung im November eines jeden Jahres einen Schnurrbart wachsen zu lassen und das medial zu dokumentieren. Seit der ersten Durchführung 2004 ist die Bewegung immer weiter gewachsen, mittlerweile beteiligen sich viele Schnurrbartzüchter weltweit an der Aktion. Für den guten Zweck der Forschung. Und für den guten Zweck der Schnurrbartpropaganda.

Vielleicht gelingt es ihnen ja einen ganzjährigen Trend auszulösen. Vielleicht bringt die Zukunft ja wieder Kinohelden mit Schnurrbärten. Es wäre erfreulich. Denn: Zylinder und Monokel wären dann auch nicht mehr weit.

»Echte Helden hatte der Oberlippenbart lange nicht mehr. Er wird heute eher mit versteiften Auslands-Korrespondenten des öffentlichen Rundfunks asoziiert als mit einem Freddie Mercury.«

Mehr zum Thema:

Movember
Famous Mustaches
Moustache March


Drinks und Cocktails: Was man trinken soll.


Autor: Malte Müller | Datum: 22. August 2010
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Autor: Malte Müller
Datum: 22. August 2010
Autor: Malte Müller
Datum: 22. August 2010
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Kategorie: Kultur

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So weit, dass wir die Sätze des Anderen beenden, sind wir noch nicht. Glücklicherweise. Aber ein Addendum zum Beitrag Stylishe Sessel für Scotch und Zigarre des Herrn Kollegen, das muss schon möglich sein. Denn sitzt man erstmal in einem der empfohlenen Sessel, wächst natürlich die Lust auf ein Getränk. Etwas, das man in der hohlen Hand halten kann, um damit seinen Gesten Ausdruck zu verleihen. Dieses Getränk muss nicht braun sein und Scotch heißen.
In der aktuellen Saison handelt es sich stattdessen nach Möglichkeit um eines der Folgenden:

Für den Sommer: Pimm’s

Pimm’s ist unzweifelhaft der Drink dieses Jahres. Eine geheime Frucht- und Kräutermischung aus der Oyster Bar in London, serviert mit weiteren Früchten und Gurke, aufgefüllt mit Ginger Beer. Man fühlt sich unmittelbar wie Wimbleton 1963. Rezept

Für Immer: Moscow Mule

Ist die Getränkevielfalt begrenzt, greift ein Gentleman selbstverständlich zu diesem Cocktail. Wo Ingwer, Limonen und Gurke aufeinandertreffen, da kann es nur angenehm werden. Rezept

Für Fahrer: Menthe a l’eau

Kulinarisch hat die Bevölkerung Frankreichs nicht immer die allerbesten Ideen, aber die Angewohnheit, giftgrünen Minzsirup mit Leitungswasser und Eis zu trinken, soll sich bitte ganz schnell europaweit flächendeckend durchsetzen. Rezept


Langes Lesen und Qualitätsjournalismus


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 22. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 22. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 22. August 2010
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Abb. 1 — Zeitungsleser; Foto unter CC-Lizenz von Gianluca Carnicella / flickr.com

Abb. 1 — Zeitungsleser; Foto unter CC-Lizenz von Gianluca Carnicella / flickr.com

Lesen. Ein absolut essentieller Teil des Lebens und vor allem der Selbstbildung. Schöne, gut recherchierte, lange Artikel (also das, was man tatsächlich Qualitätsjournalismus nennen kann) sind aber selten. Der Twitter-Account @longreads sammelt solche (englischsprachigen) Artikel. Zusammen mit Instapaper kann man sich so einen leseerfüllten Regensonntag gestalten.


Glück: Weniger haben, mehr machen.


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 20. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 20. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 20. August 2010
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»Inspired by books and blog entries about living simply, Ms. Strobel and her husband, Logan Smith, both 31, began donating some of their belongings to charity. As the months passed, out went stacks of sweaters, shoes, books, pots and pans, even the television after a trial separation during which it was relegated to a closet. Eventually, they got rid of their cars, too. Emboldened by a Web site that challenges consumers to live with just 100 personal items, Ms. Strobel winnowed down her wardrobe and toiletries to precisely that number.«

Weniger ist mehr. Ein Grundsatz, den die Designwelt seit dem Dieter-Rahms-Hype müde ist zu hören. Mittlerweile scheint sich diese Weisheit aber auch außerhalb dieses Mikrouniversums durchzusetzen, die ersten Anwälte und Ärzte verschenken/verkaufen ihre Sachen und die New York Times schreibt darüber. Der Punkt: Besitz macht nicht glücklich, Erlebnisse machen glücklich. Deswegen ist es weiser sein Geld in Urlaubstrips anzulegen als in teure Autos. A good read.

Stylishe Sessel für Scotch und Zigarre


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 18. August 2010
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 18. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 18. August 2010
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Kaminfeuerknistern, das leichte Trommeln der Regentropfen, die gegen die Dachschräge nieseln überlagert von einem gemächlichen, aber nicht langweiligen, Jazzalbum. Dazu eine Zigarre, ein Hardcoverbuch (na gut, vielleicht auch: iPad) und wir sind klischeebehaftet, dass man es nie wieder abwaschen kann.

Und trotzdem: Wer es richtig machen will, braucht auch den richtigen Sitzplatz, um in gemütlicher Position einen angemessenen Zeitraum an dieser Stelle in diesem Szenario zu verweilen. Es folgt eine kleine Auswahl von meinen drei Lieblingssesseln aus drei verschiedenen Preisklassen. Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber seien wir ehrlich: Die drei rocken.

Der Klassiker: Eames Lounge Chair

Hier ist jedes Wort doch verschwendeter Platz. Den Eames Lounge Chair hat jeder schon einmal gesehen, in bekannten amerikanischen TV-Serien wie Dr. House wurde er in vielen Folgen product geplacet, unter Designern gilt er wohl als der begehrenswerteste Sessel. Im Jahre 1956 wurde er das erste Mal veröffentlicht und hat sich seitdem kaum verändert. Allerdings: Der Preis liegt mit ca. 6.000€ (inkl. Ottomane) bei den meisten wohl über dem Vernunftslimit.

Abb. 1 — Eames Lounge Chair

Abb. 1 — Eames Lounge Chair

Der Realistische: Cole von Habitat

100% korrigiertes, pigmentiertes Leder. Aus italienischer Fertigung. Moderne, minimalistische Form, jedoch ohne ins Futuristisch zu gehen, sodass er sich in nahezu alle Arten der Einrichtung einfügen kann. Drei Farben: Weiß, Braun, Rot. Und mit einem Preis von etwas über 1.500€ im Budget, wenn man auf langjährige Beziehungen zu seinen Möbeln setzen möchte.

Abb. 2 — Cole von Habitat mit Ottomane

Abb. 2 — Cole von Habitat mit Ottomane

Der Günstige: Tirup von IKEA

Mit knappen 360€ zumindest preislich ungeschlagen. Der Bezug ist natürlich aus echtem Leder und in weiß sowie schwarz (und ich meine mich zu erinnern: lila) verfügbar. Jedem, der mal in Ruhe durch die Ausstellungsräume eines IKEA geschlendert ist, wird er aufgefallen sein. Das Einzige, woran man sich stören könnte, sind die fehlenden Armlehnen, allerdings sitzt man auch ohne überraschend gemütlich.

Abb. 3 — Tirup von IKEA

Abb. 3 — Tirup von IKEA


Stylish im Alter


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 17. August 2010
Kategorie: Kleidung, Style | Teilen: Twitter, Facebook
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Autor: The Modern Gentleman
Datum: 17. August 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 17. August 2010
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Kategorie: Kleidung, Style

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Streetfashion-Blogs konzentrieren sich meistens auf junge Menschen, die in vermeintlich coolen Städten aus lauten Bars fallen. Was aber ebenfalls möglich ist, ist das Altern in Style. Natürlich verändern sich Geschmack und Ansprüche, aber jedes Alter und jede Situation bringt eben seine Anforderungen mit sich. Menschen, die diese Anforderungen im Alter gut meistern, zeigt der Streetfashion-Blog Advanced Style. Sehenswert.

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