The Modern Gentleman


Blog für Männermode und
-kultur mit Tipps zu Stil und gutem Geschmack.

Für regelmäßige Updates kannst du den RSS-Feed abonnieren.




Du und ich, wir sind nicht dumm.


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 30. Juli 2010
Kategorie: Kultur | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 30. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 30. Juli 2010
Ø Lesezeit: 2 Minuten
Kategorie: Kultur

Artikel kommentieren

Eine erfreuliche Art anderen Menschen gegenüber Respekt entgegenzubringen ist ihnen das Gefühl zu geben sie ernst zu nehmen. Menschen, die sich ernst genommen fühlen, werden auch dich freundlicher behandeln, sich dir anvertrauen, dich zum Freund haben wollen. Beobachte ich aber einen typischen Tag aus meinem eigenen Leben, habe ich das Gefühl, dass die meisten Institutionen meine Freundschaft nicht wollen. Denn: den ganzen Tag lang werden wir für sehr dumm gehalten.

Mit dem Einschalten des Fernsehers am Morgen, der das Frühstück mit einem gleichmäßigen Rauschen aus Interviews und Kurzreportagen begleitet, schwappt die erste Welle Verachtung uns allen gegenüber herüber. Das Programm, nicht nur der privaten Sender, zeigt ganz deutlich, was diejenigen, die es bestimmen, von uns halten. Wenn es nach dem Fernsehprogramm ginge, sind wir alle hirnlose Gorillas. Und niemand ist so richtig Schuld an dem Desaster. Die privaten und mittlerweile auch die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten jagen den Einschaltquoten hinterher, die darüber entscheiden wann welcher Platz für einen Werbespot welchen Wert bekommt. Gleichzeitig bieten sie einen vermeintlichen Beweis dafür, dass die Bevölkerung doch eben solches Programm haben möchte, schließlich ernten die dümmsten Sendungen die dicksten Quoten.

Apropos Werbepause. Das ist dann schon der zweite Moment, der zweite Moment, in dem mir suggeriert wird ich sei ein hohler Vollidiot (und dir übrigens auch, uns allen). Kaum ein anderes Wort wird mit »werben« so nah in Verbindung gebracht wie »lügen«. Jedem ist klar, dass die Produkte in der Werbung in der Realität nicht so aussehen, nicht so schmecken und sich nicht so anfühlen wie suggeriert wird. Die einzige Art noch ehrlich und erfolgreich zu werben ist eben diese Welt ad absurdum zu führen. Der Old Spice Guy hat es vorgemacht, die ganze Kampagne ist eine Anti-Werbe-Kampagne.

Und zwischen dummen Sendungen und dummer Werbung laufen Nachrichtensendungen, die – nunja – auch dumm sind. Sensationsnachrichten mit möglichst vielen Toten gehen mittlerweile auch auf den Sendern, die als »seriös« gelten können, über alles. Natürlich sind tausende Tode nicht irrelevant, wenn dazwischen aber andere wichtige Nachrichten untergehen oder nur wenig Raum bekommen, läuft etwas falsch.
Die Spitze der Für-Dumm-Verkäufer treten an diesem Ort aber auch bevorzugt auf: Politiker. Hier braucht es keiner weiteren Ausführung mehr, oder?

Die Frage ist: Warum ist das so? Wir sind nicht dumm, selbst diejenigen von uns, die ich kennengelenert habe, die es niemals aufs Gymnasium geschafft haben (meistens wohl wegen unseres absurden Schulsystems), halte ich zu intelligent für die Welt, die von den Medien im Moment aufgebaut wird. Wer es von uns also kann, wer an geeigneter Stele sitzt: Leiste doch bitte einen Beitrag dazu, dass es anders wird. Wir versuchen es ja auch.

Mehr zum Thema:

Portrait: Scott Schuman, The Sartorialist


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 28. Juli 2010
Kategorie: Kleidung, Personen | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 28. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 28. Juli 2010
Ø Lesezeit: 1 Minute
Kategorie: Kleidung, Personen

Artikel kommentieren
Abb. 1 — Foto von The Sartorialist

Abb. 1 — Foto von The Sartorialist

Abb. 2 — Foto von The Sartorialist

Abb. 2 — Foto von The Sartorialist

Abb. 3 — Foto von The Sartorialist

Abb. 3 — Foto von The Sartorialist

Abb. 4 — Scott Schumann, The Sartorialist; Foto von Christopher Peterson

Abb. 4 — Scott Schumann, The Sartorialist; Foto von Christopher Peterson

Wenn dir der Mann auf Abb. 4 mit einer Kamera in der Hand auf dich zuläuft, dann kannst du dich geehrt fühlen. Scott Schuman, von Times als einer der Top 100 »influencers« von Modedesignern auf der ganzen Welt ausgezeichnet, ist bekannt für sein gutes Gespür und hervorragendes Auge für auf der Straße getragene Mode. Als er 2005 anfing mit einer Digitalkamera durch die Straßen New Yorks zu schlendern und »echte Menschen« zu fotografieren, konnte er noch nicht ahnen welchen Erfolg er mit seinem Blog »The Sartorialist« haben würde. Scott wurde in Indiana geboren und ging dort auch zur Uni. In die Modewelt verschlug es ihn zunächst als Sales und Marketing Manager, bis er in New York seinen eigenen Showroom mit jungen Designern eröffnete.
Eine coole Sau ist er vor allem, weil er unter Designern, Bloggern, Künstlern und Journalisten aus dem Mode- und Kunstbereich nahezu grenzenlose Bekanntheit und Bewunderung erlangt hat, ohne jemals in dem Bereich eine Ausbildung genossen zu haben. Und weil das bei mir ähnlich von Statten ging, er einfach macht, was er liebt und weil er auch qualitativ immer wieder ein Auge für einen Look beweist, der stylish wie classy ist, gehört er hier rein wie kaum ein Anderer.

Drei Werkzeuge für den online lesenden Gentleman


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 28. Juli 2010
Kategorie: Produkte | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 28. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 28. Juli 2010
Ø Lesezeit: 1 Minute
Kategorie: Produkte

Artikel kommentieren

Morgens mit der Zeitung beim Kaffee – das Bild ist lange nicht mehr zeitgemäß. Im Internet warten unendlich viele Nachrichten, Blogs und Magazine darauf beobachtet und gelesen zu werden. Damit man nicht durcheinander kommt, bietet die Welt viele nützliche Helferlein an. Ich stelle hier drei der stilvolleren und wirklich nützlichen vor.

Abb. 1 — Feedly

Abb. 1 — Feedly

Feedly

Die Grundausrüstung des Online-Lesers ist der RSS-Reader. Davon gibt es unendlich viele, auch als Stand-Alone-Application. Ich bevorzuge die Browserversion. Mit einem Google Reader Account und der Browser-Erweiterung Feedly hat man einen schönen, gut organisierten RSS-Reader, der auch noch geeignete Empfehlungen abgibt. Der Vorteil der Onlinevariante: Man kann das ganze auch mobil synchronisieren, z.B. mit der Reeder-App für iPhone, iPad und iPod Touch.

Abb. 2 — Reeder für iPad

Abb. 2 — Reeder für iPad

Reeder

Reeder synchronisiert alle Artikel on-the-fly mit deinem Google Reader Account und gibt die Artikel in dem wohl stylishsten RSS-Reader-Interface auf dem iPad, iPhone oder iPod Touch aus. Reeder bietet alle Funktionen, die man braucht und löst die Darstellung der Artikel typografisch geschickt und schön.

Abb. 3 — Instapaper

Abb. 3 — Instapaper

Instapaper

Das letzte und mit praktischste Tool Instapaper dient dazu Artikel, die man normalerweise in unzähligten offenen Tabs oder Fenstern »für später« lagern würde, tatsächlich zu speichern, zu archivieren und auch später zu lesen. Entweder man wird zu dem Originalartikel zurückgelingt oder man bekommt eine Text-only-Ansicht. Gibt es als iPhone und iPad App zum Synchronisieren und offline lesen.


Die perfekte Tasse Kaffee


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 27. Juli 2010
Kategorie: Produkte, Style | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. Juli 2010
Ø Lesezeit: 0.5 Minuten
Kategorie: Produkte, Style

Artikel kommentieren
Abb. 1 — The Perfect Pour, Poster von Plaid Creative

Abb. 1 — The Perfect Pour, Poster von Plaid Creative

Die perfekte Tasse Kaffee gibt es so oft, da verliert man mal schnell den Überblick. Schließlich gibt es wohl mehr Arten dieses nahezu magische Getränk zuzubereiten, als jemals jemand aufzählen könnte. Einen Überblick über die wichtigsten Arten zeigt das Poster von Plaid Creative. Sollte man sich dringend in die Küche hängen. Gefunden bei Design Milk.

Taschen leeren


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 27. Juli 2010
Kategorie: Kleidung, Produkte | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. Juli 2010
Ø Lesezeit: 1 Minute
Kategorie: Kleidung, Produkte

Artikel kommentieren
Das Hinaufsteigen auf den Olymp der Stilsicherheit geht auf Dauer einfacher, wenn die Hosentaschen leer sind. Oder zumindest nur die Dinge in ihnen liegen, die auch unbedingt mit müssen. Ich bin deswegen besonderer Fan von Produkten, die gleich auf einen Schlag mehrere andere Produkte überflüssig machen. Es war der wichtigste Grund, warum das iPhone von Apple ein Segen war. Es war Mobiltelefon mit Internetfunktionalität und iPod gleichzeitig. Mit der Zeit hat es auch immer mehr an Spielkonsolencharakter dazugewonnen, Grafik und Gameplay können locker mit der erste Playstation mithalten – die Multiplayerunktionalität einiger Spieler geht sogar deutlich darüber hinaus. Kein anderes Produkt der letzten Jahre konnte so viele andere aus meiner Hosentasche schmeißen.
Abb. 2 — Phone Fold Wallet von HardGraft

Abb. 2 — Phone Fold Wallet von HardGraft

IPhone, Schlüsselbund, Portemonnaie bildet die heilige Dreifaltigkeit meiner Hose. Zumindest bis zu dem Tag, an dem das Phone Fold Wallet von HardGraft aus Österreich wieder verfügbar wird. In die kleine Geldbörse aus Leder und Filz passen neben Kreditkarten und Geld nämlich auch iPhone samt Kopfhörern – und leeren somit wieder eine weitere Tasche. Nur noch wegen des Schlüsselbundes müsste sich noch jemand etwas einfallen lassen. Mit Wohnung im Hinterhaus, Büro und Auto wird der langsam etwas unhandlich.

Vampire, Monster mit Stil


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 27. Juli 2010
Kategorie: Kultur | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 27. Juli 2010
Ø Lesezeit: 0.5 Minuten
Kategorie: Kultur

Artikel kommentieren
Wenn es Monster gibt, die als besonders stilvoll gelten könnten, dann sind das Vampire. Ihr meist erhöhtes Lebensalter verleiht ihnen eine gewisse Erfahrung, was Kleidung und Lebensstil angeht und meistens haben sie dann auch noch die coolen Klamotten aus dem 18ten Jahrhundert im Kleiderschrank. Würden Sie einem nicht in den Hals beißen, wären sie die optimalen Stilberater.

Abb. 1 — Vampir; Foto unter CC-Lizenz von Usonian/flickr.com

Ganz stilbefreit sind dagegen die Twilight-Filme. Ich hatte gerade im Urlaub die Zeit die ersten beiden zu sehen und die Spannungs und Originalitätskurve der Filme sieht durchgehend folgendermaßen aus: —
Ein viel schönerer Vampirfilm wurde mit Brad Pitt (wem sonst?) in der Hauptrolle besetzt: Interview mit einem Vampir (auf DVD oder Blu-ray). Wer es noch nicht getan hat, sollte das unbedingt nachholen.

Haben oder Sein?


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 23. Juli 2010
Kategorie: Kultur | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 23. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 23. Juli 2010
Ø Lesezeit: 1 Minute
Kategorie: Kultur

Artikel kommentieren

»In der Existenzweise des Habens findet der Mensch sein Glück in der Überlegenheit gegenüber anderen, in seinem Machtbewußtsein und in letzter Konsequenz in seiner Fähigkeit, zu erobern, zu rauben und zu töten. In der Existenzweise des Seins liegt es im Lieben, Teilen, Geben.«

Abb. 1 — Erich Fromm »Haben oder Sein« erschienen bei dtv

Die wohl sexieste Eigenschaft, die ein Mensch haben kann, ist gut portioniertes Wissen. Praktisch für einen selbst ist dann, wenn dieses Wissen auch noch einen Nutzen hat. Blickwinkel verändert, unterhält oder erheitert. Ein Symbol für ewige zeitlosigkeit und maximierung der Nützlichkeit des Wissens ist »Haben oder Sein« von Erich Fromm1. Es geht um unser Verhältnis zu Produktion, Konsum, Verhalten zueinander. Man wird nicht drumherum kommen es einmal zu lesen. Deswegen klick doch am besten jetzt und sofort auf den Amazon-Link2 drauf und lass dir das Ding nach Hause liefern. Wenigstens »zufällig rumliegen« sollte man das Buch haben.


Die Essen-tielle Frage


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 23. Juli 2010
Kategorie: Kultur | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 23. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 23. Juli 2010
Ø Lesezeit: 0.5 Minuten
Kategorie: Kultur

Artikel kommentieren

Abb. 1 — Jersey Cow

Seit immer gilt das Verhalten bei der Nahrungsaufnahme als Grundlage und erster Schritt in die Welt des guten Benehmens. Um diese Frage kann hier auch nicht drumherum gekommen werden. Und tatsächlich: Mich selbst stört es, wenn sich jemand abseits von Knigge, Verhaltensregeln und anderen gesellschaftlichen Einschränkungen verhält nur beim Essen.
Kaum etwas verdirbt den Appetit so sehr wie ein mit vollstem Mund gesetztes Statement, das mit kleinen Stückchen Speichel und Rindersteak begleitet wurde. Allerdings muss sich beim Ernähren niemand versteifen, das Buttermesser geht auch mit Marmelade klar, das Fischmesser mit Fleisch. Das verdirbt schließlich niemandem den Appetit.

Für nächstes Jahr vorinspirieren bei Kitsuné


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 22. Juli 2010
Kategorie: Kleidung, Style | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 22. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 22. Juli 2010
Ø Lesezeit: 0.5 Minuten
Kategorie: Kleidung, Style

Artikel kommentieren
Man muss sich ja auch mal umschauen wie man so rumlaufen könnte. Potentiell aber auch in echt und gerne auch abseits der typisch-verdächtigen Labels. Kitsuné klingen japanisch, kommen aber aus Frankreich und haben mit der Kollektion für den nächsten Sommer unter dem Titel »Reporter« ein gutes Stück Inspiration geliefert. Farben, Kombinationen und Schnitte sind jedenfalls ganz gentleman-like. (Gefunden bei Selectism.)

Kaffeetrinken mit Style


Autor: The Modern Gentleman | Datum: 22. Juli 2010
Kategorie: Produkte | Teilen: Twitter, Facebook
Artikel kommentieren
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 22. Juli 2010
Autor: The Modern Gentleman
Datum: 22. Juli 2010
Ø Lesezeit: 0.5 Minuten
Kategorie: Produkte

Artikel kommentieren
Kaffeeverbrauch in Deutschland pro Kopf in Deutschland in kg pro Jahr: 812 000 000

Kaffeeumsatz in Deutschland in Millionen Euro pro Jahr (ohne Gastronomie): 3 150

Beim Kaffeetrinken kann man die Kaffeesorte wählen wie man möchte, wer gerne aus Katzenkot gefischte Kaffeebohnen mag, dem ist das natürlich selbst überlassen. Stiftung Warentest und die Vernunft finden aber auch den günstigen Aldikaffee voll ocheeso.
Viel wichtiger ist die Wahl des Behältnisses, in dem der braune Zaubertrank hin und her schwappt. Besser als der Hello Kitty Becher ist z.B.: das Pavina Double-Wall Thermo Glass von Bodum. Kostet wenig, geht auch mit guten Coktails und ist in Style und Design unübertroffen.

« Vorherige Beiträge